Implantation von Endoprothesen
Die Auswahl des optimalen Gelenkersatzes wird individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Die Prothesenart wird je nach Schwere des Gelenkverschleißes, der Knochensubstanz und der Bandstabilität ausgewählt. Ziel ist es, bei minimalen Knochenverlust ein Maximum an Stabilität bei guter Funktion des Gelenks zu erreichen.
Endoprothetik des Kniegelenks
Implantation von
- Schlittenprothesen (bei einseitigem Gelenkverschleiß)
- Komplettem Oberflächenersatz (bei guter Bandstabilität)
Es wird ein Prothesensystem mit künstlichem Miniscus implantiert, welches ein müheloses Gleiten der Gelenkfläche und somit eine höhere Beugefähigkeit des Kniegelenks ermöglicht. - Rotationsgelenk mit strenger Gelenksführung (bei fortgeschrittener Zerstörung des Kniegelenks) welches in sich schon eine Stabilität besitzt.
Die Implantation der Knie- und Hüftprothesen erfolgt unter Einsatz der
Navigationstechnik.
Endoprothetik des Hüftgelenks
Implantation von
- Titanprothesen (zementfrei einzusetzenden Hüftprothesen)
Zur Anwendung kommt ein Prothesentyp, der - wie in einer europäischen multizentrischen Studie nachgewiesen wurde - die beste Standzeit besitzt. - zementierten Hüftprothesen mit anatomischem Schaft (in hohem Lebensalter und bei osteoporotischen Knochenverhältnissen)
Hierdurch wird eine optimale Kraftübertragung auf den Oberschenkelknochen gewährleistet und somit eine lange Standzeit erreicht.
Wir wenden die moderne Operationsmethode der
minimal-invasiven Implantation von Hüftgelenksprothesen an.
Wechseloperationen
Wir führen Wechseloperationen im Hüft- und Kniegelenksbereich durch, wobei modulare Wechselprothesensysteme zur Verfügung stehen, so dass die modernsten Implantate verwendet werden können.
Sollte bei Wechseloperationen ein höherer Knochenverlust bestehen, so kann dieser durch Knochentransplantationen aus unserer
Knochenbank aufgefüllt werden.
In der gesamten Prothektik wird, sofern keine wesentlichen Vorerkrankungen bestehen, vor jeder Versorgung eine
Eigenbluttherapie durchgeführt, so dass für unsere Patienten die Wahrscheinlichkeit Fremdblut nach der Operation zu erhalten auf ein Minimum reduziert ist.

