Leistenbruch
- Kindliche Leistenbrüche (die Operation erfolgt in der Regel ambulant)
- Operation nach Shouldice: Bei jüngeren Patienten und ausreichend stabilen Gewebeverhältnissen wird die Leistenkanalhinterwand durch eine Doppelungsnaht des körpereigenen Gewebes angewandt
- konventionelle "offene" Bruchoperation bevorzugen wir bei allen erstmalig aufgetretenen und einseitigen Leistenbrüchen im Erwachsenenalter
- Operation nach Lichtenstein: Bei älteren Patienten, großen Brüchen und ausgeprägter Bindegewebsschwäche wird zur Gewebeverstärkung und zur Vorbeugung eines Rezidivs ein Kunststoffnetz in die Leiste eingenäht
- Laparoskopische Leistenbruchoperation (TAPP): bei doppelseitigen Brüchen sowie Bruchrezidiven (d.h. wiederholt aufgetretenen Brüchen)
Die Operationen werden stationär, in Vollnarkose, Peridualanästhesie oder örtlicher Betäubung vorgenommen. Die volle körperliche Belastbarkeit ist bei ungestörtem Verlauf etwa 2-3 Wochen nach der Operation wiederhergestellt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Leistenbruch-Operation ambulant durchgeführt werden.
