Kahnbeinbruch
Im Handgelenk befinden sich 8 Handwurzelknochen. Einer der wichtigsten Handwurzelknochen ist das Kahnbein. Es liegt an der Daumenseite der Handwurzel.
Kahnbeinbrüche entstehen am häufigsten durch einen Sturz , der mit einer ausgestreckten Hand abgefangen wird. Kahnbeinrüche können relativ schmerzarm sein, so dass Betroffene häufig davon ausgehen, sich die Hand nur verstaucht zu haben.
Wird ein Bruch nicht behandelt, kann es zu Spätfolgen mit Funktionsstörungen und Schmerzen kommen. Deshalb sollte bei Verdacht immer eine Röntgenaufnahme des Handgelenks erfolgen.
Die konservative Behandlung des unverschobenen Bruchs durch Ruhigstellung des Handgelenks würde ca. 3 Monate dauern.
Therapie
Bei der operativen Therapie des Kahnbeinbruchs wird durch einen minimal- invasiven Eingriff eine Schraube zur Fixierung der Bruchstelle eingesetzt. Nach der Operation ist lediglich eine Ruhigstellung von 2 bis 3 Wochen erforderlich.
Nur durch eine Operation kann die extrem lange Ruhigstellung der konservativen Behandlung zu vermeiden werden. Verschobene Brüche werden in der selben Technik operativ versorgt.
