Minimal-invasive Implantation von Hüftgelenksprothesen

Bei dieser neuartigen Operationsmethode wird ein minimal- inavsiver Zugangsweg (OCM-Hüftzugang) zum Einsatz der Prothese gewählt. Der Vorteil des minimal- invasiven Zugangs liegt nicht nur in dem auf 5-8 cm verkürzten Hautschnitt sondern vor allem darin, dass Muskelstrukturen nicht mehr durchtrennt sondern nur noch auseinander gedrängt werden. Diese neue Methode der modernen Hüftprothetik ermöglicht einen gewebeschonenden und komplikationslosen Zugangsweg beim Einsetzen eines neuen Hüftgelenks und hat viele Vorteile für den Patienten. Nach der Operation ist der Patient schneller schmerzfrei. Durch die sofortige Mobilisation und Belastung nach der Operation ist die Beweglichkeit wesentlich schneller wiederhergestellt und die Rehabilitationszeit insgesamt verkürzt.

Über diesen Zugang können alle Arten von Prothesen (zementfrei/ zementiert) implantiert werden . Somit ist das Verfahren für nahezu alle Patienten – auch ältere und übergewichtige -geeignet. Auch hier werden hochwertige Prothesen verwendet, die in einer europaweiten Untersuchung beste Ergebnisse erhielten.