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Freitag, 29. November 2019

Kindersegen hält an in Korbacher Klinik

Zehn Babys in wenigen Tagen geboren

Autor: Tanja Jostes, Stadtkrankenhaus Korbach

Innerhalb kurzer Zeit sind im November zehn Babys in der Geburtshilfe der Hansestadt zur Welt gekommen. Das Bild zeigt einige der Mütter mit ihren Babys sowie (von links) Doctor-medic Alina Mihaela Filip, Krankenschwester Carola Göbel, Dr. Moin Wadi, Gesundheits- und Krankenpflegerin Rebekka Königsmann (stehend rechts) und Hebamme Melanie Fernandez-Tenbergen (stehend, dritte von rechts). (Foto: Stadtkrankenhaus Korbach)

Innerhalb weniger Tage sind im November zehn Babys in der Geburtshilfe der Hansestadt zur Welt gekommen. „Es ist schon eine kleine Sensation, zehn Babys gleichzeitig auf unserer Station zu haben“, freut sich Dr. Ioannis Tsitlakidis, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Korbacher Krankenhaus. „Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen der Familien aus der Region Waldeck-Frankenberg“, ergänzt Oberarzt Dr. Moin Wadi. Das Klinikum rechnet bis Jahresende mit 333 Geburten. 2018 erblickten in Korbach 317 Kinder das Licht der Welt.

Auf der modernisierten Geburtshilfestation bietet das Stadtkrankenhaus Korbach werdenden Eltern eine sichere und angenehme Geburt in einer familienorientierten Atmosphäre. Unterstützt wird dieses Konzept unter anderem durch vier Familienzimmer, in denen auch der Kindsvater die ersten Tage nach der Geburt von Anfang an miterleben kann. „Mutter und Kind gehören nach der Geburt zusammen“, bekräftigt Dr. Tsitlakidis. Über das sogenannte Rooming-in, bei dem das Babybett direkt neben dem Bett der Mutter steht, wird im Stadtkrankenhaus von Geburt an die enge Bindung zwischen Mutter und Neugeborenem gefördert.

„Nach der Bindungstherorie ist es erwiesen, dass dieser erste Kindskontakt wesentlich für das Bindungsverhalten im Kindesalter und darüber hinaus ist“, erläutert der Chefarzt der Abteilung. „Wenn auch der Vater nach der Geburt im Familienzimmer von Anfang an dabei bleiben möchte, kommt das nicht nur dem Baby, sondern der ganzen Familie zugute. Der Aufbau der ersten Bindung, das so genannte Bonding, ist der Beginn der Eltern-Kind-Beziehung.“

Das Bonding beginnt unmittelbar nach der Geburt. „Nach einer kurzen Untersuchung des Neugeborenen legen wir es der Mutter auf die Brust oder in den Arm“, erläutert Hebamme Melanie Fernandez-Tenbergen. „Durch den engen Hautkontakt, die vertraute Stimme und den bekannten Herzschlag der Mutter kann es so erst einmal zur Ruhe kommen.“

Monatlich Info-Abende für werdende Eltern
Regelmäßig (1. Montag im Monat) lädt das Korbacher Stadtkrankenhaus werdende Eltern und andere Interessierte in die Klinik ein, um die Station kennenzulernen, die Kreißsäle zu besichtigen, mit Ärzten und Hebammen ins Gespräch zu kommen und eventuelle Fragen zu stellen. Der nächste Info-Abend ist am Montag, 2. Dezember, um 19.30 Uhr. Opens external link in new windowWeitere Infos gibt es hier.