Vortrag AquaAblation: Wasserstrahl ersetzt Skalpell

Stadtkrankenhaus informiert am 11.2. zu neuer Prostata-Operation

In der Vortragsveranstaltung „AquaAblation – Prostata-OP mit Wasserstrahl ersetzt Skalpell“ des Stadtkrankenhaus Korbach informiert Urologe Dr. Marc Ohlemann über ein neues Verfahren, das bei gutartigen Vergrößerungen der Vorsteherdrüse angewendet wird.

Die gutartige Prostatavergrößerung ist im höheren Lebensalter eine echte Volkskrankheit: mindestens 40 Prozent aller Männer über 50 Jahren leiden darunter. Ab einem Alter von 80 Jahren seien es mehr als 80 Prozent. Wächst im Alter Prostata, kann sie die Harnröhre der betroffenen Männer einengen. Dies führt dazu das sich die Harnblase nicht vollständig entleeren kann. „Der Leidensdruck ist für Betroffene oft sehr hoch“, so Experte Dr. Ohlemann. Der vergrößerte Druck auf Harnröhre und Blase verursacht weitere Beschwerden. So falle betroffenen Männern der Beginn des Wasserlassens häufig schwer. Typisch sei zudem ein schwächerer Harnstrahl und das häufige Wasserlassen, auch in der Nacht. „Weil Betroffene häufig Wasser lassen müssen, trauen sich die Männer nicht mehr unterwegs zu sein, wenn sie nicht wissen, wo sich die nächsten Toiletten befinden“ weiß Dr. Ohlemann. Durch den geschwächten Harnstrahl bleibe immer auch etwas Urin in der Blase zurück, was mit häufigen Blasenentzündungen verbunden sein könne. Auch eine sogenannte Dranginkontinenz – mit starkem, plötzlichem Harndrang und ungewolltem Absondern von Urin – könne eine unangenehme Folge der vergrößerten Prostata sein. Mittels der AquaAblation wird das überschüssige Gewebe der Prostata mittels eines Wasserstrahles abgetragen. Wie dies genau funktioniert und was die Vorteile des neuen Verfahrens ist, erläutert Dr. Ohlemann am 11. Februar um 19.00 Uhr im Vortragsraum (3. OG) des Stadtkrankenhaus. Interessenten sind herzlich eingeladen sich zum Thema AquaAblation zu informieren und mit Dr. Ohelmann ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.