Gelenk-OPs spitze

Gelenkersatz im Stadtkrankenhaus medizinisch auf hohem Niveau

Ausgezeichnet bei Gelenkoperationen

Gelenkerkrankungen auf einem hohen Qualitätslevel behandeln, dieser Anspruch wurde im Stadtkrankenhaus Korbach erneut belohnt: das EndoProthetikZentrum (EPZ) erhielt erneut das begehrte Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC).  Das Qualitätssiegel wird nur an Kliniken überreicht, die über lange Zeit ein Höchstmaß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung auf dem Gebiet der Endoprothetik nachweisen können.

Das zertifizierte EPZ am Korbacher Krankenhaus ist seit 2014 anerkannt und unterzieht sich daher regelmäßigen Prüfungsverfahren. Dabei werden alle Behandlungsschritte auf Herz und Nieren überprüft. „Für die Zertifizierung müssen wir strenge Kriterien erfüllen“, berichtet Dr. Arne Fittje, Chefarzt Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie im Stadtkrankenhaus. „Dazu zählen beispielsweise Mindestzahlen von Einsatz- und Wechseloperationen und eine bestimmte Anzahl von Operationen, die die jeweiligen Hauptoperateure jährlich vornehmen.“ Aber auch fachübergreifende, standardisierte Behandlungspfade, die Qualität und Quantität der chirurgischen Eingriffe und die Qualifikation der Mitarbeiter werden überprüft. Begutachtet wird darüber hinaus auch die Kommunikation mit den Patienten und die Einbeziehung der Patienten in ihren Behandlungsprozess. „Das zwei tägige Prüfungsaudit wurde durch zwei externe Fachexperten begleitet“, berichtet Michael Ricken aus dem Qualitäts- und Prozessmanagement. „Dabei wurden die Bereiche Zentrale Notfallambulanz, Medizinisches Versorgungszentrum, OP und Aufwachraum, Radiologie sowie die Station Kilian unter die Lupe genommen.“

„Wir operieren jährlich etwa 400 Prothesen, dazu gehören Erstimplantationen genauso wie der Austausch von Prothesen“, so Dr. Arne Fittje. „Auch prüfen wir zusammen mit jedem Patienten ganz genau, ob der Eingriff wirklich notwendig ist oder ob nicht doch eine konservative Behandlung der bessere Weg ist.“ Die Auswahl des optimalen Gelenkersatzes werde danach individuell auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt. „Dabei wählen wir die Prothesenart je nach Schwere des Gelenkverschleißes, der Knochensubstanz und der Bandstabilität aus. Unser Ziel ist es, bei minimalem Knochenverlust ein Maximum an Stabilität bei einer guten Funktion des Gelenks zu erreichen“, so der erfahrene Chirurg. Außer der prothetischen Versorgung von Knie und Hüfte werden bei entsprechender Notwendigkeit auch künstliche Gelenke im Bereich der Schulter, Ellenbogen und Sprunggelenk implantiert. Patienten mit Gelenkproblemen können sich in der Sprechstunde des EPZ unverbindlich beraten belassen: Telefon 05631 569-412 oder 05631 569-172.

„Die wiederholte Rezertifizierung als EndoProthetikZentrum beweist, dass wir unseren Patienten mit Gelenkerkrankungen rund um die Uhr eine hervorragende medizinische Qualität bieten und sie im Stadtkrankenhaus in guten Händen sind“, sagt Sassan Pur, Klinikgeschäftsführer. Dies sei gerade in der Zeit der Corona-Pandemie eine wichtige Aussage. So hätten aktuell noch immer viele Menschen in puncto Corona-bezogener Patientensicherheit große Vorbehalte gegenüber einem Klinikaufenthalt. „Wir können daher nur immer wieder an Alle appellieren: Schieben Sie notwendige Untersuchungen und Krankenhausaufenthalte Ihrer Gesundheit zu Liebe nicht auf die lange Bank. Die Krankenhäuser in Deutschland sind sichere Gesundheitspartner an Ihrer Seite!“.

 

 

Bildunterzeile:

Dr. Arne Fittje, Chefarzt Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, und Talal Talli sind zwei der vier Hauptoperateure im EPZ.